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Strandaufspülung

Die diesjährige Strandaufspülung ist nun beendet.
Abbruchkante im Winter

Der Strand vor den Dünen vor dem Pirolatal ist aufgespült. Die letzte von etwa 550 Ladungen Sand des Hopperbaggers AMAZONE wurde durch die Druckleitung nach Osten gepumpt, etwa 700.000 Kubikmeter Sand sichern nun den Strand und die Dünen vor dem Pirolatal vor Sturmfluten. Nun werden Raupen der Firmen Dutch Dredging und Delta Costal Services DCS, die im Auftrag des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zum Schutz der Dünen vor dem Pirolatal die Strandaufspülung durchgeführt haben, das Strandprofil rund um das letzte Spülfeld herrichten und dann wird die Rohrleitung zurück gebaut und verladen.

Doch nicht die ganze Rohrleitung wird demontiert, denn am Dünenübergang Pirolatal wurde sie aufgetrennt, ein Abzweig eingerichtet und nahtlos ein Zusatzauftrag des NLWKN in Angriff genommen. Hier soll eine künstliche Sandbank an den Strand angeschlossen werden, die nicht den Weg über den Riffbogen von Baltrum über die Accumer Ee sondern durch die Rohrleitung genommen hat. Diese wird aus 200.000 Kubikmeter Sand gebildet und soll zwei Aufgaben erfüllen.

Zum einen wird sie als Sandreservoir dienen, das nach und nach vom Tidestrom aufgezehrt und auf den Strand vor dem Pirolatal verteilt wird. Die natürlichen Platen landen meist zu weit westlich an und verteilen ihren Sand in Richtung Flinthörn. Gleichzeitig erhoffen sich die Fachleute, dass die West-Ost-Strömung vor dem Pirolatal durch die Sandbank verringert wird. Ein Luftbild, das uns Michael Wrana und Pilot Robert Hofer zur Verfügung gestellt haben, zeigt, dass schon während der Küstenschutzmaßnahme vor dem aufgespülten Profil wieder ein Priel entsteht, dessen Strömung die Aufspülung angreifen könnte. Im Langeoog News Inselmagazin Dezember werden wir die Maßnahme und die Hintergründe ausführlich erläutern.

Die Firmen haben am Montag zunächst getestet, ob die zusätzliche Aufspülung ohne den Booster, die Pumpen am Sportstrand, erfolgen kann. Es zeigte sich, dass die Pumpen des Hopperbaggers AMAZONE für diese Aufgabe ausreichen, so dass der Booster demnächst aus der Leitung genommen und abgebaut werden kann.

Insgesamt hat der NLWKN 700.000 Kubikmeter Sand aufspülen lassen, um die Dünen vor dem Pirolatal vor Sturmfluten zu schützen. Solche Küstenschutzmaßnahmen können nur im Sommer durchgeführt werden, da sie bei Stürmen und erhöhten Tiden ruhen müssen. Die Dünen sichern die Süßwasserlinse der Insel, aus der das Trinkwasser gewonnen wird. Ein Durchbrechen der Dünen würde die autarke Wasserversorgung der Insel für Jahrzehnte unbrauchbar machen.

Im Rahmen der Strandaufspülung wurde, wie drei Jahre zuvor, ein Sandreservoir vor dem Dünenfuß angelegt, das Sturmfluten Widerstand bietet und die Energie der Brandung von den Dünenfüßen fern hält. "Building with Nature" ist der Titel einen entsprechenden internationalen Forschungsprojektes, in dem die Verfahren entwickelt wurden. Die Finanzierung des knapp 5,4 Millionen Euro teuren Küstenschutzvorhabens auf Langeoog erfolgt aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes.

(Quelle: www.langeoognews.de)

Weitere Informationen finden Sie auch über den Link des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

 

Langeooger Strand beim Aufbau der Strandaufspülung
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