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Langeoog Mehrweg-Becher

Langeoog startet mit den beliebten Mehrweg-Bechern in die neue Saison
Tourismus-Service Langeoog
von der Insel fürs Leben
Langeoog Mehrweg-Becher in türkis und braun

Slow Food Förderer, erste Deutsche FairTrade Insel und seit 2017 auch noch das: Die Insel Langeoog hat im vergangenen Frühjahr ein neues Becher-Mehrwegsystem eingeführt. In vielen Fairtrade-Geschäften, -Restaurants und Cafés der Insel gibt es die nachhaltigen Langeoog
Mehrweg-Becher. Und die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: 3.500 verkaufte Becher im letzten Jahr.

Die Becher sind aus natürlichen Rohstoffen, spülmaschinenfest, wärmebeständig, biologisch abbaubar und made in Germany. Statt eines Einwegbechers kann der Becher mehrfach mit Coffee to go oder Kaltgetränken wieder aufgefüllt werden und ist in den Trendfarben türkis und braun erhältlich. Die Verkaufserlöse kommen direkt der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog zu Gute.

320.000 Kaffeebecher werden in Deutschland stündlich weggeworfen. Zwar regt sich alle Welt über Trumps Austritt aus dem Klimaabkommen auf, dennoch konsumieren wir Deutschen unbekümmert u.a. durch den Einsatz von Einwegbechern und -flaschen weiter. Die Plastikbecher sind nicht nachhaltig, nicht CO2-neutral, verschlechtern die Klimabilanz und erhöhen die Plastikmüllberge. Ein Problem, mit dem Langeoog wie viele Inseln ständig zu kämpfen hat. Der Plastikmüll gehört zu den massivsten Bedrohungen für den Lebensraum Meer. Jüngstes Beispiel: Im Januar 2017 überschwemmten Tausende von Überraschungseiern die Strände der knapp 20 qkm großen, autofreien Insel durch einen über Bord gegangenen Container. Die Havarie schaffte es als vergnügliche Meldung von Russland bis in die USA fast um die ganze Welt, während Langeoog knapp an einer Umweltkatastrophe vorbeischrammte. Hunderttausende von Plastikeiern drohten bei der nächsten Flut zurück ins Meer zu schwemmen oder im Strand zu versanden - eine Umweltkatastrophe für den gesamten Wasser- und Wattenmeer-Lebensraum und deren Bewohner.

Langeoog befindet sich nicht erst nach der Havarie auf Nachhaltigkeitskurs. Die Insel ist Slow Food Förderer, 1. Deutsche Fairtrade Insel und belegte  bei den Fairtrade Awards 2016 Platz zwei in der Kategorie Zivilgesellschaft.

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